01. Freie Wärme in Österreich gegründet

Johannes Kaindlstorfer - CEO von Schiedel Österreich
Energiefernsehen Österreich

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1 ½ Jahre nach dem erfolgreichen Start der B2B-Plattform „Freie Wärme“ in Deutschland, wurde nun der Verein „Freie Wärme Österreich“ gegründet. Johannes Kaindlstorfer, Geschäftsführer von Schiedel Deutschland und CEO von Schiedel Österreich suchte für den Verein potente Mitstreiter in Österreich, um die Anliegen der Kamin- und Feuerstätten-, sowie Brennstoffbranche in Österreich zu bündeln um diesen eine Kommunikationsplattform und ein Sprachrohr nach außen zu geben.

Wie schon in Deutschland, so gibt es auch in Österreich von unterschiedlichen Seiten Bestrebungen, Themen wie „Heizen“ und „individuelle Wärme“ zu reglementieren und zu zentralisieren. Anschlusszwänge an Fernwärmenetze oder die Abschaffung des Sicherheitskamins in den Bauordnungen der Länder werden diskutiert und die freie Wahl der Wärmequelle wird den Bürgerinnen und Bürgern damit genommen. Dagegen wird die „Freie Wärme“ auftreten, da wir meinen, dass derartige Bestrebungen nicht nur den wirtschaftlichen Interessen einer ganzen Reihe von Industrie- und Handwerksbetrieben widersprechen, sondern auch die Grundrechte der Menschen nach der individuellen Wahl der Wärmequellen verletzen. Wärme und Heizen bedeutet für die Menschen jüngsten Meinungsumfragen zufolge Wohlfühlen, Lebensqualität und Behaglichkeit. Auch zeigen die Studien, dass gerade das Heizen in der Übergangszeit auch einen volkswirtschaftlichen Faktor darstellt. Die Freie Wärme wird hier versuchen, Aufklärungsarbeit zu leisten und Bestrebungen in Richtung Anschlusszwänge und Zentralisierung entgegenzuwirken.

Kontaktdaten:
Freie Wärme Österreich
Sonnenberg 15
3150 Wilhelmsburg
E-Mail: office(at)freie-waerme(dot)at
Web: www.freie-waerme.at

02. Kamin ist Lebensqualität und leistbares Wohnen!

Kampagne zur neuen "Wiener Bauordnung"

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zur Kampagne "Rettet den Kamin" unter www.kamin.or.at

Aktuelle Studien und Meinungsumfragen zeigen uns sehr deutlich, dass der Wunsch der Menschen nach einem Kaminanschluss in Wohnungen und Häusern stark vorhanden ist. Zentrale Themen sind dabei die Faktoren Energieunabhängigkeit, Raumatmosphäre, Behaglichkeit und Lebensqualität sowie Kostenersparnis in der Übergangszeit. Das Heizen mit individuellen Feuerstellen am letzten Stand der Technik ist bei Nutzung lokaler Biomasse volkswirtschaftlich, ökologisch und sozial sinnvoll. Kaminöfen schaffen Behaglichkeit und Lebensqualität und ermöglichen die Nutzung regionaler Ressourcen und somit Wertschöpfung für unsere regionalen Landwirte.
Kamine sind zwar in der Bauphase des Gebäudes ein geringer Kostenfaktor, der aber in Relation zu den Gesamtkosten äußerst niedrig ist und sich wirtschaftlich bereits nach wenigen Jahren durch die Kostenersparnis bei Heizkosten vor allem in der Übergangszeit amortisiert. Die Kaminanschlussmöglichkeit wird von 2/3 der Mieter häufig und gerne genutzt, sofern der Kamin wohnungsadäquat im Wohnbereich positioniert ist.
Laut jüngster Meinungsumfrage durch Market und durch das SOZAB-Institut ist das Vorhandensein eines Kamins für mehr als 80% der Wohnungswerber ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Auswahl des Wohnraumes. Zusammengefasst bedeutet das, dass sich ein erheblicher Großteil der Wohnungswerber und –mieter, für den Einbau eines Kamins an gut positionierter Stelle im Wohnraum ausspricht. Heizen können bedeutet für die Menschen Lebensqualität, Wohlfühlen und Sicherheit.

Hier geht es zur Studie:
"Heizen mit Kamin- und Kachelöfen in Niederösterreich"

03. Ganze 45 Nationen bei der Biomassekonferenz in Graz

4. Mitteleuropäische Biomassekonferenz - Graz
DI Dr. Horst Jauschnegg - Vorsitzender des Biomasseverbandes

Ein voller Erfolg war die 4. Mitteleuropäische Biomassekonferenz, die von 15. bis 18. Jänner 2014 in der steirischen Landeshauptstadt Graz stattfand. Insgesamt nahmen mehr als 1.100 Teilnehmer aus 45 Nationen an der Fachtagung teil und informierten sich über allerlei Wissenswertes rund um das Thema Biomasse als nachhaltige Energieform. Sämtliche Kontinente waren auf der Konferenz vertreten, bei der DI Dr. Horst Jauschnegg, Vorsitzender des Biomasseverbandes, nicht nur den neuen Landwirtschaftsminister, sondern auch mehrere Mitglieder Österreichischer Landesregierungen begrüßen konnte. Biomasse liefert derzeit innerhalb der erneuerbaren Energieformen rund 60 % der Energie. Das ausgereifte österreichische Biomasse-Knowhow stieß bei der Konferenz auf großes internationales Interesse.

Sämtliche Teilnehmer und Referenten waren sich einig, dass es dringend effizienter Maßnahmen bedarf, um hier rasches Umdenken und Bewusstseinsbildung innerhalb der EU hervorzurufen. Biomasse stellt eine nachhaltige, sichere, wettbewerbsfähige und klimaschonende Energieversorgung dar und benötigt daher auch entsprechende Unterstützung innerhalb der Europäischen Union.

Informationen zur Biomassekonferenz finden Sie auch im Energiefernsehen

04. ENplus Qualitätssiegel für Holzpellets garantiert sicheren Betrieb mit erstklassigem Brennstoff

Holzpellets garantiert sicheren Betrieb mit erstklassigem Brennstoff
ENplus Qualitätssiegel

Das Qualitätssiegel ENplus für Holzpellets wurde im Jahr 2010 unter Mitwirkung von proPellets Austria entwickelt und auf den Markt gebracht. In nur 4 Jahren konnte sich das neue Qualitätssiegel in ganz Europa als Standard durchsetzen. Rund 4 Mio. Tonnen Pellets – etwa die Hälfte der insgesamt in Europa produzierten Menge, stammt bereits von ENplus zertifizierten Unternehmen.

Das Qualitätssiegel ENplus garantiert dem Kunden, dass die Qualität der gelieferten Pellets tatsächlich den in der Norm angeführten Werten entspricht. Unternehmen, die das Qualitätssiegel ENplus tragen, werden regelmäßig durch unabhängige Experten überprüft und müssen umfangreiche Qualitätsrichtlinien berücksichtigen. Da auch Pellets einwandfreier Qualität, durch unsachgemäße Lagerung oder die Zustellung in ungeeigneten Fahrzeugen Qualitätsmängel aufweisen können, wird in dem ENplus System nicht nur die Pelletproduktion, sondern auch die Pelletlieferung zertifiziert.

Das bedeutet, dass ein Händler, der ENplus Pellets von einem zertifizierten Produzenten kauft, diese nur dann als ENplus Pellets verkaufen darf, wenn er selbst eine Zertifizierung vorweisen kann.

IDENTIFIKATIONSNUMMER
Jeder Händler muss auf seinem Lieferschein neben dem ENplus Siegel seine Identifikationsnummer angeben. Über die Identifikationsnummer können Sie als Kunde nachvollziehen, von welchem Produzenten die Pellets kommen, die Sie bestellt haben. Wer sicher gehen möchte, Pellets einwandfreier Qualität von einem kompetenten und geschulten Brennstofflieferanten zu bekommen, der sollte ENplus zertifizierte Lieferanten wählen.

Ein Verzeichnis aller zertifizierten Lieferanten in Österreich finden sie hier!

Mehr zum Qualitätssiegel ENplus können sie hier erfahren!

05. Heizen mit Öl: 3.000 Euro Förderung für die Erneuerung von über 25 Jahre alten Anlagen

Heizen mit Öl: 3.000 Euro Förderung
Heizen mit Öl

Die Initiative „Heizen mit Öl“ unterstützt den Umstieg von alten Ölheizungen auf moderne Öl-Brennwertgeräte. Seit 1. Jänner 2014 gelten neue Förderrichtlinien, die vor allem Besitzern alter Ölheizungen entgegenkommen: Ist ein Ölkessel älter als 25 Jahre (bis Baujahr 1988), wird die Erneuerung mit 3.000 Euro subventioniert.

Bisher galt diese Förderhöhe für Altanlagen, die vor 1981 in Betrieb genommen wurden. Neu sind zudem auch Individualförderungen für Großanlagen über 150kW, die etwa in Hotels und Pensionen, Schulen oder Gemeinschaftszentren betrieben werden.

Martin Reichard, Geschäftsführer der Heizen mit Öl GmbH (HMÖ), erklärt die Beweggründe für die neuen Bestimmungen so: „Alte, ineffiziente Heizkessel sind sowohl fürs Haushaltsbudget als auch für die Umwelt eine vermeidbare Belastung. Wir haben uns daher entschlossen, das Anlagenalter für die 3.000-Euro-Förderung zu senken. So wird der Umstieg auf ein energiesparendes Heizsystem für tausende Haushalte noch einfacher und leistbarer.“ Im Detail heißt das, Besitzer einer Ölheizung können vor dem Umstieg auf ein modernes Öl-Brennwertgerät eine einmalige, nicht rückzahlbare Förderung beantragen. Die Förderhöhe hängt vom Alter der zu tauschenden Anlage sowie von der neuen Kesselnennwärmeleistung ab.

-  2.000 Euro Förderung für Ölkessel der Baujahre 1989 bis 2003
-  3.000 Euro Förderung für Ölkessel mit Baujahr 1988 oder älter
-  5.000 Euro Förderung für Anlagen mit neuer Kesselnennwärmeleistung von 50 kW und mehr
-  Individualförderung für Anlagen mit neuer Kesselnennwärmeleistung über 150kW


So funktioniert der Umstieg:

Antragsformulare sind unter www.heizenmitoel.at bzw. foerderung@heizenmitoel.at oder unter der Nummer 01-890 90 36 erhältlich. Nach der Einreichung wird der Antrag von der HMÖ überprüft und bearbeitet. Die Zusage erfolgt binnen weniger Wochen. Anschließend kann mit dem Installateur ein Termin für den Abbau des alten Kessels sowie für die Montage und Inbetriebnahme der neuen Anlage vereinbart werden.
 Die Förderung wird, nach Übermittlung der Rechnung und des Inbetriebnahme-Protokolls an die Heizen mit Öl GmbH überwiesen. „Wir legen großen Wert darauf, die Anträge schnell und unbürokratisch abzuwickeln“, so Reichard. „Dadurch helfen wir jährlich etwa 5.000 bis 6.000 Familien, innerhalb weniger Wochen auf ein energieeffizientes und umweltschonendes Heizsystem umzusteigen."

Ansprechpartner für Rückfragen:

Heizen mit Öl GmbH

Tel: 01/890 90 36

Fax: 01/890 90 36-50

E-Mail: foerderung(at)heizenmitoel(dot)at
Web: www.heizenmitoel.at

ikp Wien

Daniel Pinka

Tel. 01/524 77 90-20
Email: daniel.pinka(at)ikp(dot)at
Web: www.ikp.at

06. Der Kachelofen im Niedrigenergie- und Passivhaus

Der Kachelofen im Niedrigenergie- und Passivhaus
Der Kachelofen im Niedrigenergie- und Passivhaus

Einer aktuellen Studie zufolge bestätigen weit mehr als 80% der Befragten, dass Kamin- und Kachelöfen ein wesentlicher Faktor in Sachen Lebensqualiät und Wohlfühlen sind. Kachelöfen sind auch in Niedrigenergie und Passivhäusern ein ideale Form des Heizens. Die befragten Menschen bestätigen, dass ein Kachelofen als Wärmequelle Behaglichkeit erzeugt. Wichtig ist bei modernen Gebäuden, ein paar wenige, aber durchaus wesentliche Punkte zu berücksichtigen, um auf diese Behaglichkeit nicht verzichten zu müssen.

Kachelöfen müssen in ihrer Leistung dem deutlich niedrigeren Wärmebedarf, der sehr gut gedämmten Gebäude angepasst werden. Dies kann durch sogenannte Kleinkachelöfen mit niedriger Wärmeleistung erreicht werden oder wenn der Kachelofen möglichst viele Räume bis hin zum ganzen Haus beheizen kann. Dies ist zum Beispiel mit Luft oder Wasser als Verteilmedium möglich. Dafür ist es aber unabdingbar, die optimalen Voraussetzungen in der Planungsphase zu schaffen. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn der Kachelofen möglichst in der Mitte des Gebäudes platziert ist.

Weiters ist es erforderlich, dass die für den Betrieb notwendige Verbrennungsluft direkt von außen in den Brennraum des Kachelofens eingebracht wird, da Niedrigenergie- und Passivhäuser sehr luftdicht sind. Dafür gibt es viele erprobte Lösungen, zum Beispiel über einen Versorgungsschacht im Rauchfang oder über Leitungen im Fußbodenaufbau.

Eines ist noch wichtig: Um den Kunden in Niedrigenergie- und Passivhäusern optimale Kachelofenlösungen bieten zu können, ist es wichtig, dass alle beteiligten Professionisten, von Architekten, Baumeistern bis hin zu Rauchfangkehrern und Hafnern frühzeitig miteinander in Kontakt treten. Dabei sollte auch die Abstimmung mit verschiedenen haustechnischen Anlagen wie Rauchfang, Wohnraumlüftung oder Dunstabzug erfolgen.

Alle weiteren erforderlichen Informationen finden Sie auf der Webseite des Österreichischen Kachelofenverbandes oder auf dessen Endverbraucherseite.